Künstlerinformationen

The Hu

Single: "Yuve Yuve Yu"
Album: "The Gereg" VÖ: 13.09.19

Eleven Seven Music | Membran

Seit Jahren wartet die Rock- und Metalszene auf eine neue Idee, etwas wirklich Einzigartiges, eine kulturelle Inspiration – hier sind The Hu.

Die Mongolei, gelegen zwischen den Großmächten Russland und China (u.a. bekannt durch den Herrscher Dschingis Khan, der im 13. Jahrhundert weite Teile Asiens eroberte), viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, mit drei Millionen Einwohnern das am Dünnsten besiedelte Land der Welt. Aus dieser Region katapultiert sich ein unerwartetes, frisches musikalisches Phänomen ins Rampenlicht der internationalen Konzertbühnen.

Maultrommel, Laute und Pferdekopfgeige sind nicht gerade Instrumente, welche Rockfans für gewöhnlich mit ihrem Lieblingsgenre in Verbindung bringen. Aber The Hu sind auch alles andere als gewöhnlich. Die vierköpfige Band kombiniert traditionelle mongolische Instrumente mit modernem Hard Rock und kreiert damit ihren ganz eigenen Musikstil, den sie als „Hunnu Rock“ bezeichnen. „,Hu‘ steht dabei für das mongolische Wort für ,Mensch‘“, erläutert Jaya den eigenen Bandnamen. „Damit wollen wir betonen, dass wir keinen Menschen ausschließen. Jeder ist eingeladen, an unserer Reise teilzuhaben.“ Gegründet wurden The Hu im Jahr 2016, als vier Studenten des Staatskonservatoriums in Ulaanbaatar, Hauptstadt der Mongolei, eine gemeinsame Vision entwickelten. „Wir hörten alle bereits als Kinder zuhause Rockmusik“, entsinnt sich Enkush an die ersten Berührungspunkte mit der westlichen Musikkultur. „2016 haben wir die ersten gemeinsamen Lieder geschrieben und Schritt für Schritt zu unserem Sound gefunden.“ Die Rockband besteht aus Gala (Pferdekopfgeige, Lead Kehlkopfgesang), Jaya (Maultrommel, Tsuur Flöte, Kehlkopfgesang), Temka (Mongolische Laute) und Enkush (Kehlkopfgesang, Lead Pferdekopfgeige) sowie Stammproduzent Dashka. Auf der Bühne wird das Quartett von vier Livemusikern unterstützt, welche die klassische Rockinstrumentierung übernehmen. Ein charismatisches Markenzeichen des Hunnu Rock ist der Kehlkopfgesang, den The Hu in ihren Liedern intonieren und dabei mongolische Schlachtrufe, Poesie oder auch antike Inschriften thematisieren. „Diese Gesangstechnik ist schwer zu erlernen, es bedarf jahrelanger Übung“, beschreibt Gala seine spezielle Stimmfarbe. „Der Kehlkopfgesang ist in gewisser Weise mit den Growls im Metal zu vergleichen, wenngleich die Technik eine ganz andere ist.“

Ab dem 13. September kann man endlich komplett in das einzigartige Klanguniversum des Hunnu Rock eintauchen. Dann erscheint das Debüt „The Gereg“, produziert von Dashka, eingespielt in den Nature Sound Studios in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Die Leichtigkeit, mit der hier diverse Kulturen zu einem funktionierenden Ganzen zusammengefügt werden, ist bemerkenswert. „The Gereg“ gleicht einem Soundtrack, der die Brücke zwischen verschiedenen Zivilisationen und Jahrhunderten spannt. The Hu dokumentieren auf ihrem Erstlingswerk ihren unbändigen Willen zur Völkerverständigung - Nicht nur musikalisch, sondern auch der Titel. „„The Gereg“ steht dabei für den ersten, von Dschingis Khan während des Mongolischen Reiches eingeführten Reisepass“, erläutert Temka die Grundidee des Debütnamens. „Wir versuchen den einzigartigen Klang mongolischer Musik auf eine spirituelle Art und Weise mit dem des Rocks zu verbinden und dadurch die Seelen der Menschen zu erreichen.“

Mauern einreißen, Grenzen überwinden. Dies gelingt den vier Musikern auf beachtliche Art und Weise. Im April wurde die Band offiziell vom Außenminister des Landes zu mongolischen Botschaftern ernannt, wobei er The Hu zu ihrem weltweiten Erfolg gratulierte. Auch Präsident Chaltmaagiin Battulga und der mongolische Botschafter in Berlin, Dr. Damba Ganbat, würdigten ihre Verdienste. Scheuklappendenken findet auf „The Gereg“ nicht statt. „Im Hunnu Rock trifft Ost auf West, Alt auf Neu und Tradition auf Moderne“, definiert Gala die wichtigsten Ansatzpunkte seiner Band. „Neben der mongolischen Musik finden sich auch Einflüsse von Bands wie Metallica, Slipknot, Marilyn Manson, Tool, Apocalyptica, Sepultura oder Rammstein.“ Dieses Crossover der besonderen Art findet breiten Anklang. Die ersten drei Videoclips „Yuve Yuve Yu“, „Wolf Totem“ sowie „Shoog Shoog“ wurden auf Youtube bereits über 36 Millionen Mal gespielt. Im Sommer folgten eine komplett ausverkaufte Europatournee mit 23 Konzerten, sowie umjubelte Auftritte bei den größten europäischen Rock Festivals (u.a. Rock am Ring, Rock Im Park, Download Festival und Graspop Festival). Im Oktober reisen The Hu dann für eine dreimonatigen Konzertreihe in die USA. „Im vergangenen Jahr durften wir erfahren, dass die Welt uns mit offenen Armen empfängt. Die mongolische Kultur ist alt und stark. Wir sind stolz darauf, sie möglichst vielen Menschen vorstellen zu dürfen“, freut sich Enkush über die globale Akzeptanz seiner Musik. „Ohne die sozialen Medien und die überwältigende Fanunterstützung hätte der Sprung von Ulaanbaatar nach London und Hollywood sehr viel länger gedauert. Unsere Anhänger sind unsere Familie. Wir singen und moshen mit ihnen und sind von Herzen dankbar. Energie, Inspiration, Liebe und Zusammenhalt – darum geht es in unserer Musik.”

Ab dem 13. September hört die Welt The Hu.

Releasepartyreihe

12.09.    Berlin - Sage
13.09.    Frankfurt - Speak Easy
14.09.    Rheinbach - Cult 4 Music
20.09.    München - Nerodom
21.09.    Hannover - SubKultur
28.09.    Kitzingen - Alter Keller

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