Künstlerinformationen

Them

Single: "Battle Blood"
Album: "Return To Hemmersmoor" VÖ: 30.10.2020


Steamhammer/SPV

Thrash Metal meets Horror/Fantasy-Story, Part III: Mit ihrem neuen Album Return To Hemmersmoor präsentiert die deutsch-amerikanische Formation Them den dritten Teil einer Trilogie, die 2016 auf Sweet Hollow begann und 2018 mit Manor Of The Se7en Gables fortgesetzt wurde. Return To Hemmersmoor greift den thematischen Faden der beiden Vorgängerscheiben auf, führt die Geschichte zu einem spannenden Ende und dokumentiertgleichzeitig eine unüberhörbare musikalische Weiterentwicklung der Gruppe. „Möglicherweise sind die neuen Songs etwas härter und kompromissloser“, vergleicht Gitarrist Markus Ullrich die drei Scheiben. „Wir als direkt Beteiligte sind zu dicht am Geschehen, um dies wirklich beurteilen zu können. Tatsache aber ist: Das Album klingt auf jeden Fall noch ausgereifter, was sicherlich sowohl mit dem Songwriting als auch mit unserer generellen Vorgehensweise zusammenhängt. Them haben von Beginn an sehr fokussiert an einem konkreten Plan gearbeitet. Für eine solch zielgerichtete Arbeit braucht man natürlich die entsprechende Besetzung, mit spielerisch guten Musikern, die zu 100 Prozent hinter dem Konzept stehen. Diese Voraussetzungen sind bei uns vollauf erfüllt.“ Ullrich spricht von seinen Kollegen, Sänger KK Fossor, Gitarrist Markus Johansson (Sylencer, 4ARM), Schlagzeuger Angel Cotte (Demolition Hammer), Bassist Alexander Palma und Keyboarder Richie Seibel (Lanfear, Ivanhoe). Obwohl auf zwei Kontinenten verteilt (Fossor, Johansson und Cotte leben in den USA, Ullrich, Palma und Seibel in Deutschland) spielen und arbeiten Them wie aus einem Guss.

Wenn sich die Gitarristen Ullrich und Johannson die kompositorischen Bälle zuwerfen, wenn Frontmann Fossor die Vorgaben in wortstarke Melodien und Texte umsetzt, die Rhythmusfraktion das Gaspedal phasenweise bis zum Bodenblech durchtritt und flächige Keyboardsounds den Songs ihre besondere Atmosphäre verleihen, sind Them exakt auf der Betriebstemperatur, die zu einem solch überzeugenden Resultat wie Return To Hemmersmoor führt. Dabei reicht die stilistische Bandbreite von knallharten Thrash Metal-Tracks wie ‚Age Of Ascension‘, ‚Hellhounds: The Harbingers Of Death‘ und ‚Battle Blood‘ mit ihren Querverweisen an beste Bay Area-Traditionen, über wohl bereits heute als Them-Klassiker zu prognostizierende Nummern der Sorte ‚Free‘ oder ‚Field Of Immortality‘ bis hin zu eher ungewöhnlichen Stücken wie das hymnische ‚Waken‘ oder das finale Epos ‚Maestro’s Last Stand‘, das mit seinen raffinierten Sweet Hollow-Zitaten den Kreis der Trilogie schließt. Apropos: Eine spezielle Botschaft oder gar Lektion liefert die Konzeptstory bewusst nicht. „Horrorgeschichten brauchen kein gutes Ende, keine bestimmte Ethik, keinen erhobenen Zeigefinger“, findet Ullrich. „Am Schluss von Return To Hemmersmoor gewinnt nicht automatisch das Gute, ganz im Gegenteil: Unser fiktiver Protagonist startete auf Sweet Hollow in Deutschland, ging in Manor Of The Se7en Gables nach Amerika und kehrt nun zu seinen Ursprüngen zurück, um im so genannte Hemmersmoor einen gnadenlosen Rachefeldzug zu beginnen. Die Story ist eine Art Parabel, dass das Gute schnell zum Bösen mutiert, wenn es verkannt wird.“ Kein Zweifel: Them ist mit Return To Hemmersmoor, das am 30. Oktober 2020 über Steamhammer/SPV als CD, Doppel-Vinyl und digitaler Download veröffentlicht wird, ein beeindruckendes neues Album gelungen. Das abwechslungsreiche Songwriting mit seiner durchdachten Story, die großen technischen Fertigkeiten aller Bandmitglieder, aber auch die moderne Produktion, die erneut von Dave Otero im ‚Flatline Audio‘ Studio in Denver gemischt wurde, haben zu einem packenden Thrash Metal-Opus geführt. Das Album wird einerseits dem Vorbild der Bay-Area-Szene gerecht, andererseits hinterlässt es dank geschickter Querverweise an den US-Power Metal und bandtypischer Zutaten einen unverwechselbaren, charakteristischen Fingerabdruck. Ein größeres Lob könnte man dieser Band und ihrem neuen Album wohl kaum aussprechen.

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