Künstlerinformationen

Danzig

Single: "Last Ride"
B-Seite: ""Devil On Hwy 9"
Album "Black Laden Crown" VÖ: 26.05.17

AFM Records / Soulfood

Danzig‘s Songs stehen auf einem festem Hardrock-Fundament. Hinzu kommen angedoomte, Black Sabbath-Riffs aus der Iommi-Schule, etwas Highway-taugliche Gothic-Rock-Attitüde und ein gehöriger Schuss erdiger Blues. Eine Schlüsselfigur für die Entwicklung und den Erfolg der Band ist Rick Rubin. Stets auf der Suche nach dem Besonderen nimmt er Danzig unter die Fittiche seines American Recordings-Labels und produziert die ersten beiden Alben. Das schlicht "Danzig" betitelte Debüt (in Fankreisen auch gern "Danzig I" genannt) sorgt ob seiner unerwarteten Stilistik für positive Irritation bei Publikum und Medien. Mit dem eingängigen "Mother" enthält die Platte einen schwarzen Diamanten, der sich zu Danzigs erfolgreichstem Track und ewigem Aushängeschild mausert.

Zwei Jahre später erscheint "Danzig II: Lucifuge", für das Rubin das grobporige Soundbild verfeinert. Erstmals treten im Hause Danzig akustische Instrumente auf und Danzigs Vocals geraten noch nuancierter als auf dem Vorgänger. Die Platte verkauft sich weltweit ordentlich. So kommt es, dass Glenn Danzig in den folgenden vier Jahren seinen kommerziellen Höhepunkt und den Gipfel medialer Anerkennung erklimmt.

Den Hauptanteil der Produktion an "Danzig III: How The Gods Kill" (1992) und "Danzig 4" (1994) übernimmt er selbst. Keine schlechte Entscheidung. Mit Highlights wie "Anything", "How The Gods Kill" oder "Sistinas" beweist er feines Gespür für Atmosphäre und verbindet dräuende Dunkelheit mit fettem Hardrock. Die finsteren Songs setzt Alien-Schöpfer H.R. Giger mit entsprechendem Coverartwork kongenial in Szene.

"Danzig 4" enthält mit "Cantspeak" den zweiterfolgreichsten Track der Band. Neben der hypnotischen Musik ist hierfür besonders das berühmte Video verantwortlich. Dank grandioser Umsetzung von Clip-Director Fred Stuhr (Tool) landet das intensive Lied in der MTV-Rotation. Auch die erfolgreiche Tour an der Seite der Misfits-Verehrer Metallica steigert den Popularitätsschub. Ultimativer Ritterschlag für Danzig ist gleichwohl die Bekanntschaft mit seinem Idol Johnny Cash. Danzig komponiert dem 'Man In Black' den Song "Thirteen" auf den Leib. Der zu Recht begeisterte Country-Star packt es 1994 auf sein berühmtes "American Recordings"-Album.

Danach zerbricht die Stammbesetzung an persönlichen Querelen. Die Musik büßt große Teile ihrer kompositorischen und ästhetischen Stärken ein. Doch bevor alles so richtig den künstlerischen Bach runtergeht, veröffentlicht Danzig 1996 das experimentelle "Blackacidevil". Fans und Journaille zeigen sich zu Unrecht weitgehend entsetzt ob der Hinwendung zum Industrial-Rock. Das Album wird ein kapitaler Flop.

2015 erfüllt er sich einen Kindheitstraum und covert für das Album "Skeletons" diverse Songs seiner Helden, darunter Elvis Presley, Aerosmith, ZZ Top, oder Everly Brothers. Die Platte zum Imagewandel bringt jedoch nicht die erhoffte kreative Kehrtwende, sondern bietet wenig mehr als ödes Metal-Geniedel auf. Eine weitere Studioplatte mit neuen Stücken ist bereits für Frühjahr 2016 angekündigt.

Nach der historischen Reunion mit den Misfits in der Originalbesetzung letztes Jahr auf dem „Riot Fest“ in Denver und Chicago, gibt es gleich die nächste interessante Ankündigung, Danzig wird auf dem diesjährigen „Blackest Of The Black Festival“ ein Headliner-Set spielen!

Die aufregendste Neuigkeit von allen ist jedoch, dass Danzig das lang ersehnte, neue Studioalbum am 26. Mai dieses Jahres veröffentlichen wird! "Black Laden Crown" wird es heißen und 50 Minuten voll mit neuen Danzig Songs beinhalten!



http://danzig-verotik.com/danzig/bio.html

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