Künstlerinformationen

Anvil

Single: "Ego"
Album: "Pounding The Pavement" VÖ: 19.01.2018

Steamhammer / SPV

Sicherlich gibt es Bands, die sich noch höher in den Charts platziert konnten, mehr Alben verkauft und größere Hallen gefüllt haben als Anvil. Trotzdem genießt kaum eine andere Metal-Formation so viel Respekt unter Kollegen wie die kanadische Gruppe um Sänger/Gitarrist Steve „Lips“ Kudlow und Schlagzeuger Robb Reiner. Zu den namhaftesten Anvil-Bewunderern gehören unter anderem internationale Stars wie Metallica oder auch der leider verstorbene Lemmy von Motörhead, die immer wieder ihre uneingeschränkte Hochachtung äußerten. Die Gründe für diesen offenkundigen Respekt liegen auf der Hand: Seit 1978 sind Anvil der Inbegriff einer leidenschaftlichen Heavy Metal-Band, die sich auch von Nackenschlägen, widrigen Umständen und geschäftlichen Ungereimtheiten nicht vom Kurs haben abbringen lassen. Ihr neues Album Pounding The Pavement gibt diesem bravourösen Durchhaltevermögen Recht: Nie zuvor klangen Anvil so vielseitig, entschlossen und inspirierend.

Ein wichtiger Aspekt, der sich auf Pounding The Pavement in typischen Anvil-Dampframmen wie „Smash Your Face“, „Rock That Shit“ oder „Ego“ äußert, in denen Kudlow seine rasiermesserscharfen Gitarrenriffs über das dynamische Rhythmusfundament von Reiner und Robertson ausbreitet und mit seinem gewohnt rauen Gesangsstil für zusätzliche Schärfe sorgt. Aber es gibt auch ungewöhnliche Nummern wie etwa „Warming Up“, bei dem Anvil eine Art Swing-Jazz in die Welt von Rock und Metal transformieren.

Produziert wurde Pounding The Pavement im „Soundlodge“-Studio in Rhauderfehn im Nordwesten Deutschlands. Hier fanden Anvil nicht nur die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit, um sich komplett auf die Aufnahmen konzentrieren zu können, sondern mit Studiobesitzer Jörg Uken auch den perfekten Produzenten für ihre ambitionierte Arbeit. Apropos: Beim programmatischen Albumtitel Pounding The Pavement handelt es sich um ein Synonym für die immer wieder harte Herausforderung, das wirtschaftliche Überleben von Anvil zu sichern. Kudlow: „Ich denke, nichts könnte besser als Pounding The Pavement beschreiben, wie wir seit 40 Jahren arbeiten: Anvil versuchen seit vier Jahrzehnten, genügend Geld zu verdienen, um überleben und weitermachen zu können.“

Angesichts der überzeugenden neuen Scheibe, die vor Ideen nur so strotzt, können Anvil weiterhin optimistisch in die Zukunft schauen, wohlwissend, dass sie sich auch dieses Mal künstlerisch nicht verbiegen mussten.

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Tourdates:

14.03.2018 Essen, Turock
16.03.2018 Mannheim, 7er Club
17.03.2018 Münster, Sputnikhalle
18.03.2018 Berlin, Musik & Frieden
06.04.2018 Siegburg, Kubana

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